New York (BoerseGo.de) – Eine von PricewaterhouseCoopers (PwC) auf dem Weltwirtschaftforum in Davos durchgeführte Umfrage zeigt, dass nur wenige Unternehmenschefs dieses Jahr wegen der immer noch ungelösten Schuldenkrise in Europa optimistisch für die Weltwirtschaft gestimmt sind. 48 Prozent der von PwC befragten CEOs sind der Auffassung, dass sich die Weltwirtschaft in den nächsten kommenden 12 Monaten weiter abschwächen werde, während 34 Prozent von keiner wesentlichen Veränderung ausgehen. Nur 15 Prozent der befragten Unternehmenschefs rechnen dagegen mit einer Verbesserung der Weltwirtschaft. Aber es gibt nicht nur Schattenseiten. 40 Prozent der befragten CEOs sagten, dass sie sehr zuversichtlich seien, dass ihr Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten ein Umsatzwachstum erzielen werde. Damit liegt die Zahl unter dem Niveau von 48 Prozent vom Vorjahr, jedoch immer noch über dem Niveau des Jahres 2009, dem Jahr nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers.
Vertrauen ist definitiv nicht allzu sehr verbreitet in Westeuropa, wo Politiker immer noch versuchen, die Ausbreitungen der Staatsschuldenkrise einzudämmen. Nur 25 Prozent der europäischen CEOs erwarten für ihre Unternehmen für dieses Jahr ein Umsatzwachstum, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den 40 Prozent vom letzten Jahr bedeutet. Aber auch China ist nicht immun gegen den Stimmungsrückgang. Hier rechnen 51 Prozent der befragten Firmenlenker mit einem Umsatzwachstum ihrer Unternehmen, im Vorjahr waren es noch 72 Prozent. In den USA zeigten sich 41 Prozent der befragten CEOs sehr zuversichtlich, dass ihre Unternehmen in diesem Jahr wachsen nach 45 Prozent im Vorjahr. „Die andauernde Schuldenkrise in Europa im Zusammenspiel mit den anderen bestehenden Unsicherheiten für die Konjunktur haben das Vertrauen in das Wachstum der Unternehmen weltweit gedämpft. Sogar die schnell wachsenden Volkswirtschaften in Asien und Lateinamerika sind nicht immun gegen eine anhaltende Stagnation der Wirtschaft.


