New York (BoerseGo.de) - In den USA ist das vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen im Januar von 64,8 Punkten Dezember auf 61,1 Punkte gefallen. Damit fällt das US-Verbrauchervertrauen deutlich unter den Erwartungen der Volkswirte von 68,40 Punkten aus, nachdem es im Vormonat auf das höchste Niveau seit April geklettert ist. „Der jüngste Anstieg der Benzinpreise könnte sich etwas negativ auf die Stimmung der Verbraucher ausgewirkt haben. Die US-Verbraucher sind optimistischer für den Arbeitsmarkt gestimmt, sehen jedoch die Aussuchten für ihr Einkommen etwas negativer", so Lynn Franco, die Direktorin des Conference Boards.
Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. Das Stimmungsbild der 5.000 befragten Haushalte bezüglich ihrer persönlichen Einkommenserwartungen und der Konjunkturaussichten hat sich somit im Januar leicht eingetrübt. Der Dezember-Wert wurde von 64,5 auf 64,8 Punkte nach oben revidiert.


