Stephen Roach, Chefmarktstratege bei Morgan Stanley, glaubt nicht an einen Crash des US-Dollars gegenüber anderen Weltwährungen. In einem „ungleichgewichtigen“ makroökonomischen Umfeld auf globaler Ebene sei eher von einer „kontrollierten Dollarentwertung“ auszugehen. Zu allzu drastischen Einbrüchen könne es nicht kommen, da eine nachhaltige Neugewichtung der Währungsreserven der Welt „riesige, politisch unakzeptable“ Maßnahmen erfordern würde. Ungeachtet dessen rechnet Roach „über die nächsten Jahre“ mit einer Entwertung des US-Dollar-Index um 10-15%.
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