Der SMI
notiert gegen 13:15 Uhr mit 6.529 Punkten nahezu unverändert, der SLI gibt leicht auf 997 Punkte nach, der SPI steht ebenfalls leicht tiefer bei 5.602 Punkten.
Der SMI wird von der Entwicklung der Finanzwerte belastet, die gestern noch zu den größten Gewinnern zählten. Marktbeobachter verweisen zur Erklärung der Abschläge auf Meldungen, wonach die USA den Verkauf der Citigroup-Aktien wegen ungünstiger Bedingungen zunächst aufschieben wird. Größte Verlierer mit einem Minus von rund zwei Prozent sind die Credit Suisse und die UBS . Die CS hat am gestrigen Abend bestätigt, ein Bußgeld von 536 Millionen US-Dollar an die USA bezahlen zu müssen, da man sich im Geschäftsgebaren gegenüber von den USA mit Sanktionen belegten Ländern nicht konform verhalten hat. Relativ besser läuft es bei Julius Bär, die lediglich rund 0,8 Prozent einbüßen.
Swiss Life leidet unter negativen Analystenkommentaren, die UBS sieht den Titel als wenig attraktiv an, und auch Merrill Lynch traut dem Versicherer keine besonders gute Entwicklung zu. Die Anleger scheinen heute den Empfehlungen zunächst zu folgen, die Aktie verliert rund 1,8 Prozent. Zürich Financial verlieren im Sog der Branchenstimmung rund 1 Prozent.
Ohne neue Nachrichten erobern Richemont mit einem Aufschlag von beinahe zwei Prozent den Spitzenplatz im SMI. Novartis und Actelion legen um mehr als ein Prozent zu.


