• Jim Rogers favorisiert in 2012 Euro und Schweizer Franken

    Dienstag 03.01.2012, 17:44 Uhr
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    New York (BoerseGo.de) – Nach Einschätzung der Investmentlegende Jim Rogers werde der Euro und der Schweizer Franken im Jahre 2012 kluge Währungsanlagen sein. Rogers, der in der Vergangenheit den Kauf von Euro empfohlen hatte, der allerdings danach im Wert gefallen ist, denkt nach seinen Worten über weiteren Zukauf der Gemeinschaftswährung nach. „Ich vermute, dass die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen etwas unternehmen werden, um uns zu einem besseren Gefühl zu verhelfen“, so Rogers. Er meinte, dass die Aufforderungen an die Europäische Zentralbank, die Schulden mit weiterem Gelddrucken zu bekämpfen, einen schrecklichen Fehler darstellten. Er sagt voraus, dass die Märkte im Verlauf des späteren Jahres 2012 ihre Geduld verlieren werden. Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Sarkozy werden sich nächste Woche bei dem Versuch treffen, die Einzelheiten der letzten Vorschläge für die Euro-Zone zu verfeinern. Rogers hofft, dass Deutschland auf lange Sicht seine Abneigung beibehalten wird, die Schulden mit weiterem Geld zu bekämpfen. „Jedermann in Nordeuropa ist bewusst, dass sie keine Lust verspüren, den Portugiesen und Griechen weiter aus der Klemme zu helfen“, so Rogers.

    Eine Reihe von europäischen Politikern hatte gewarnt, dass 2012 ein weiteres schwieriges Jahr für ihre Region werden könne. Auf dem Währungsmarkt ist der Schweizer Franke der sicherste Zufluchtstort geworden, nachdem der US-Dollar und der japanische Yen in dieser Hinsicht schwächere Aussicht bieten. Rogers geht weiterhin davon aus, dass der kanadische Dollar zu einer der besten Währungen zählt. In Bezug auf Asien hält Rogers seine größten Positionen in Yen und Renminbi, wobei er bei sich bietender Gelegenheit seine Renminbi-Position aufstocken will. Rogers glaubt, dass es in den Jahren 2013 bis 2014 auf den Märkten zu einem schlimmen Kater kommen wird, nachdem es im Jahre 2012 noch einmal bergauf gegangen war, da die Regierungen die Märkte in einem wichtigen Wahljahr manipuliert haben. US-Präsident Obama wie auch Frankreichs Präsident Sarkozy zählen zu den Weltführern, die sich 2012 der Wahl stellen müssen.

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