London (BoerseGo.de) – Die Privatwirtschaft der Eurozone hat sich im Januar stabilisiert. Während sie in Deutschland und Frankreich wuchs, verlangsamte sich die Talfahrt in Spanien und Italien, wie das Marktforschungsinstitut Markiteconomics am Freitag mitteilte. Der finale Einkaufmanagerindex für die Eurozone wurde bei 50,4 Punkten bestätigt. Im Dezember lag der Wert noch bei 48,3 Punkten. Damit wurde die Wachstumsschwelle von 50 Punkten überschritten.
Markit-Chefökonom Chris Williamson kommentierte in der Pressemitteilung: „Die Lage hat sich im Januar nach der viermonatigen Schrumpfungsphase gegen Ende letzten Jahres wieder stabilisiert, und ein Abgleiten in die Rezession steht wohl nicht mehr zur Debatte.“ Alle drei Indizes für Gesamtwirtschaft, Industrie und Dienstleistungssektor hätten sich nun zum dritten Mal in Folge verbessert, fuhr Williamson fort.
„Und die verringerten Auftragsverluste deuten darauf hin, dass die Eurozone im Februar durchaus wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren könnte.“ Doch die künftige Entwicklung hänge nun entscheidend von den weiteren Fortschritten bei der Lösung der Schuldenkrise ab.


