Die Stimmung im deutschen Dienstleistungsgewerbe ist derzeit so gut wie zuletzt im Juni 2011. Das von Markit erhobene Barometer stieg im Januar in der endgültigen Lesung auf 53,7 Punkte, nach 52,4 Zählern im Monat zuvor. Das Barometer liegt damit oberhalb der Wachstumsgrenze von 50 Punkten.
Der Beschäftigungsaufbau setzte sich zwar fort, verlor aber erneut an Dynamik und war so schwach wie zuletzt im Juli 2010. Der Gesamtindex, der Dienstleister und Industrie zusammenfasst, stieg um 2,6 Zähler auf 53,9 Punkte.
„Wegen der guten Geschäfte im Service-Sektor und guter Produktionssteigerungen in der Industrie hat sich die deutsche Privatwirtschaft im Januar weiter von den übrigen Schwergewichtsländern der Eurozone abgesetzt", sagte Markit-Ökonom Tim Moore.
Der Dienstleistungsindex für die Eurozone lag nur bei 50,4 Punkten (+1,4 Zähler), konnte aber auf ein 5-Monatshoch zulegen. Der Gesamtindex für die Eurozone blieb mit 50,4 Punkten (+2,1 Punkte) ebenso hinter dem deutschen Vergleichswert zurück.
EUR/GBP
notiert bei 0,8310. Widerstand liegt bei 0,8384 (Hoch vom 31.1.) und 0,8418 (Verlaufshoch vom 29.12.). Die nächste größere Unterstützung stellt das Verlaufstief vom 9.1.2012 bei 0,8219.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.


